Antworten an die Neu-Ulmer Zeitung

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08. Februar 2026

Die Redaktion der Neu-Ulmer Zeitung wandte sich an den SPD-Ortsverein mit der Bitte um Beantwortung von drei Fragen zur Kommunalwahl in Weißenhorn.

Nachdem wir nicht wissen, ob und wann unsere Stellungnahme veröffentlicht wird, möchten wir dies nun vorab auf unserer Internetseite tun.

Stadtentwicklung: Was wollen Sie für die Belebung der Weißenhorner Innenstadt tun?

Wir sehen einen zunehmenden Wandel bei gewerblichen Nutzungen in der Innenstadt. Nur im engen Dialog mit den Eigentümern von gewerblichen Immobilien kann die Stadt erreichen, dass attraktives Gewerbe in der Innenstadt gehalten bzw. wieder angesiedelt wird. Flankierend wollen wir noch mehr unternehmen, um die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu erhöhen: Sanierungen und aktives Leerstandsmanagement mit intensiver Werbung für den Gewerbestandort Weißenhorn.

Gewerbe: Wo in Weißenhorn sollte sich Ihrer Meinung nach neues Gewerbe ansiedeln und welche Art von Gewerbe würden Sie bevorzugen?

Die Flächenausweisung für Gewerbe wird zunehmend schwieriger. Zuerst muss das Gebiet "Feldtörle" für Gewerbeflächen erschlossen werden. Weitere Möglichkeiten bestehen in Autobahnnähe zwischen dem bestehenden Gewerbegebiet am Autobahnanschluss und dem Stadtteil Emershofen. Bevorzugt sehen wir hier Flächen für mittelständische Betriebe, die Arbeitsplätze schaffen und Wertschöpfung nach Weißenhorn bringen. Wir sollten auch immer einheimischen Betrieben die Verlagerungs- und Erweiterungsmöglichkeit bieten.

Investitionen und Finanzen: Welche großen (Bau)Vorhaben haben in Weißenhorn für Sie absolute Priorität? Und wo würden Sie den Rotstift ansetzen, wenn gespart werden müsste?

Bei den Investitionen schauen wir intensiv auf den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur. Dazu gehören auch die Sanierung der Kleinschwimmhalle und die anstehenden Sanierungsmaßnahmen bei der Mittelschule. Wo wir den Rotstift ansetzen, entscheiden wir, wenn die konkrete Fragestellung zu Sparmaßnahmen auf dem Tisch liegt. Generell gilt für uns: Keine Sparmaßnahmen im Bildungsbereich.

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